Greven – Stadt der Teilhabe
Bäder für unsere Zukunft
Potentiale des Alters nutzen
Jung und Alt gemeinsam

Slide Transparenz und Vertrauen konsequente Bürgerbeteiligung Erfahrungen nutzen Mitberaten & Mitentscheiden

GESUNDHEIT UND SOZIALES

Mit dem Krankenhaus, das unterstützt und für die Stadt Greven erhalten werden konnte und aufgrund guter medizinischer sowie pflegerischer Strukturen ist Greven gut aufgestellt. Gleichwohl können wir uns ein besseres Vernetzen der Grevener Gesundheitsdienste untereinander und mit der Verwaltung vorstellen. Gesundheit und soziale Teilhabe sind nur zusammen zu denken. Armut macht krank und verkürzt das Leben von Menschen. Wenn über Gesundheit nachgedacht wird, darf auch das Thema „Gesunde Stadt“ nicht fehlen. Wir wollen diesen Aspekt viel stärker in den Blick nehmen.

Greven wächst und wird älter. Die demografischen Prognosen für unsere Stadt verzeichnet insgesamt ein Wachstum an Bürgerinnen und Bürgern und eine insbesondere eine Zunahme alter Menschen. Der demografische Wandel wird auch in Greven stattfinden. Wir freuen uns darüber, dass Menschen in dieser Stadt älter werden und möchten dafür sorgen, dass sie gute Bedingungen für ihr Älterwerden haben. Davon profitiert nicht nur der Einzelne, sondern die gesamte Stadt.

Inhalt

  • Armut erkennen, bekämpfen und verhindern
  • Greven – Stadt der Teilhabe
  • Bäder für unsere Zukunft
  • Forum Gesundheit – keine Chance für Gewalt
  • Wohnmöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse und Altersphasen
  • Teilhabe älterer Menschen gewährleisten
  • Potentiale des Alters nutzen
  • Jung und Alt gemeinsam – Greven Stadt für alle Lebensalter

Unsere Ideen für Greven

  • Enge Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung, Schule, Kita, Familienzentren, Sozialverbänden und Politik zum Erkennen von Armut.
  • Greven muss eine inklusive Stadt werden
  • Bäder für die Bürgerinnen und Bürger
  • Wir fordern familiengerechte Eintrittspreise und Ermäßigungen für Menschen mit wenig Einkommen.
  • Forum Gesundheit zur Verhinderung von Gewalt gegen ältere Menschen und Kinder
  • Wir möchten für älter werdende Menschen ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Wohnangebot
  • Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger mit Rollatoren sich barrierefrei bewegen können.
  • Wir werden Senioren in Greven eine Plattform geben, auf der sie aktiv sein können.
  • Für ältere Mitbürger machen wir passende Bildungsangebote.
  • Bei Bauplanungen und Überplanung von Stadtvierteln fordern wir, eine gute Durchmischung der Generationen.

Armut erkennen, bekämpfen und verhindern

Insgesamt sind in Greven 2.257 Personen auf zusätzliche Geldleistungen angewiesen, darunter sind 860 Menschen unter 18 Jahre. Die Tafeln unterstützten etwa 1630 Menschen mit Lebensmitteln, darunter 600 Kinder unter 18 Jahre. Armut hat viele Gesichter, ist manchmal erkennbar und manchmal versteckt, weil sie schambesetzt ist. Eine gute Bildung, das Schaffen von Arbeitsplätzen, die Integration von Menschen aus anderen Ländern und Chancengleichheit sind unsere Strategien zur Armutsbekämpfung. Kinderarmut ist in enger Kooperation zwischen Stadtverwaltung und Schule, Kita, Familienzentrum zu erkennen und zu bekämpfen. Wir fordern den Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes gegen Kinderarmut.

Greven – Stadt der Teilhabe

Die SPD Greven geht von einem weiten Inklusionsbegriff aus. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in Greven am Leben der Stadt teilhaben können, egal ob sie ein Handicap haben, aus einem anderen Land mit einer anderen Religion kommen, jung sind oder alt, weiblich oder männlich, viel oder wenig Geld haben, krank sind oder gesund. Die Stadt muss barrierefrei für alle Menschen sein, auch digital. Die Stadt ermöglicht Mobilität für alle Menschen. Kulturangebote sind zugänglich und eingestellt auf die Handicaps ihrer Nutzer. Einfache und leichte Sprache sind selbstverständlich. Teilhabe stärkt den Zusammenhalt und verbessert Leben verbessert.

Bäder für unsere Zukunft

Unser Hallenbad und unser Freibad sind für uns unverzichtbare Bestandteile der Sport- und Bewegungskultur in Greven. Wir möchten, dass jedes Grevener Kind die Möglichkeit hat, hier Schwimmen zu lernen. Die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. Wir fordern familiengerechte Eintrittspreise und Ermäßigungen für Menschen mit wenig Einkommen.

Forum Gesundheit – keine Chance für Gewalt

Gewalt gegen schutzbedürftige Menschen geschieht häufig im Verborgenen. Siebenmal muss ein Kind über Gewalterfahrungen sprechen, bevor es gehört wird. Alte hilflose Menschen und Kinder bedürfen eines besonderen Schutzes und eines verlässlichen Ansprechpartners.

Zum Schutz von alten Menschen und Kindern vor Gewalt, fordern wir ein Forum „Gesundheit“, in dem alle relevanten Berufsgruppen untereinander und mit der Stadt vernetzt sind. Sensibilisierung, Aufklärung, konkrete Hilfen und präventive Maßnahmen können hier entwickelt werden. Da Gewalt gegen Menschen ein Querschnittsthema ist, sollte auch die Gleichstellungsbeauftragte diesem Forum angehören.

Wohnmöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse und Altersphasen

Das Wohnen hat für ältere Menschen eine große Bedeutung für die Lebensqualität und Teilhabe am sozialen Leben der Stadt. Viele Senioren in Greven leben in ihren eigenen vier Wänden und möchten so lange wie möglich dort wohnen bleiben. Allerdings leben viele auch in viel zu großen Wohnungen oder Häusern. Es werden kleinere Wohnung im Viertel oder alternative Wohnformen, z. B. mit anderen Menschen zusammen, gesucht. Wir möchten für älter werdende Menschen in Greven ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Wohnangebot machen. Dieses soll ihnen ein selbstbestimmtes Leben und soziale Teilhabe ermöglichen.

Teilhabe älterer Menschen gewährleisten

Eine sichere und selbst gesteuerte Mobilität ist zentraler Bestandteil eines selbst bestimmten Lebens und sozialer Teilhabe im Alter. Sie ist wichtig für soziale Kontakte und Aktivitäten und für die Selbständigkeit. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger mit Rollatoren sich barrierefrei bewegen können. Barrierefreiheit nützt allen Generationen. Barrierefreiheit gilt ebenso für Automaten, Mobiltelefone und Internetseiten, bis zu einer Lautsprecheranlage bei öffentlichen Sitzungen des Stadtrates.

Ehrenamtliche Aktivitäten und bürgerschaftliches Engagement sind Gradmesser für ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter. Sie binden die Senioren innerhalb und zwischen den Generationen stärker ein und wirken positiv auf Zufriedenheit und Wohlbefinden. Wir werden Senioren in Greven eine Plattform geben, auf der sie aktiv sein können. Mit dem Projekt „Erfahrungswissen für Initiativen“ (Efi) und „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ (ZWAR) ist Greven auf einem guten Weg. Diese Projekte möchten wir weiter unterstützen und erweitern.

Potentiale des Alters nutzen

Aus der Alternsforschung wissen wird, dass Menschen sich bis ins hohe Alter verändern und lernfähig bleiben. Die Annahme, Altern sei automatisch mit kognitiven Einschränkungen verbunden, entspricht nicht der Forschungslage. Wir orientieren uns an einem positiven Altenbild und wirken Altersdiskriminierung entgegen. Wir sehen das Potential älterer Menschen in ihren Erfahrungen und Kompetenzen und wollen diese Potentiale für Greven nutzen. Wir stärken die aktive Mitarbeit älterer Menschen an der Gestaltung der Stadt und beziehen die Interessenvertreter der Senioren in die politische Arbeit ein. Für ältere Mitbürger machen wir passende Bildungsangebote über Stadtbibliothek, Volkshochschule, Musikschule und Vereinen.

Jung und Alt gemeinsam – Greven Stadt für alle Lebensalter

Wir möchten keine Ghettoisierung älter Menschen, weder in einem Altenheim noch in einem Stadtteil. Bei Bauplanungen und Überplanung von Stadtvierteln fordern wir, dass eine gute Durchmischung von jüngeren und älteren Bürgerinnen und Bürgern mitgedacht wird. Greven soll eine Stadt sein, in der sich Menschen jeden Alters begegnen können. Deshalb ist unser Ziel, öffentliche Räume so auszustatten, dass sowohl ältere als auch jüngere Menschen sich begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können. Der Mehrgenerationenpark in der Emsaue, der „Wöstenpark“ und der geplante Park in der Ortsmitte Reckenfeld sind gute Beispiel für ein Miteinander von Jung und Alt, ebenso wie die Gestaltung des Niederortes.

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