Bildung beginnt in den Kitas
Kostenlose Tablets zum Lernen
mehr Ganztagsschulplätze
Inklusion immer mitdenken

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BILDUNG UND KULTUR

Unsere Welt verändert sich. Auch in Greven sind der technologische Wandel und die weltweite Vernetzung erlebbar. Wir stehen vor den Herausforderungen Globalisierung, Klimawandel, Pandemie und Demokratieskepsis. Veränderungen und Herausforderungen können wir nicht einfach passiv hinnehmen. Wir wollen sie stattdessen aktiv und gerecht gestalten. Der Schlüssel dafür ist ein starkes Bildungssystem, das uns die Grundlage bietet, sich in dieser Welt zurechtzufinden und den Herausforderungen nicht passiv ausgeliefert zu sein. Bildung entscheidet über Zukunftsaussichten, über Teilhabe, beruflichen Erfolg und persönliche Entfaltung. Bildung ist ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt. Noch immer ist die Herkunft ein entscheidender Faktor für Bildungschancen. Das ist nicht gerecht und daher müssen wir das ändern.

Inhalt

  • Bildung beginnt in den Kitas
  • Ein schulisches Angebot für jedes Grevener Kind
  • Eine eigenständige weiterführende Schule in Reckenfeld
  • Ausbau von Ganztagsschulplätzen
  • Kostenlose Tablets zum Lernen
  • Kooperation von Schulen und Betrieben stärken
  • Inklusion immer mitdenken
  • Bildung durch kulturelle Angebote

Ideen für Greven

  • Bildung soll kostenlos werden, damit alle Kinder die gleichen Startchancen
  • Wir möchten jedem Kind ein schulisches Angebot in Greven
  • Wir plädieren für die Gründung einer eigenständigen weiterführenden Schule in Reckenfeld.
  • Wir wollen die Ganztagsschulplätze ausbauen.
  • Wir wollen Schülerinnen und Schüler durch kostenlose Tablets beim digitalen Lernen unterstützen und damit Benachteiligung abbauen.
  • Die Kooperation von Schulen und Betrieben wollen wir stärken.
  • Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit haben ein Recht auf Bildung. Wir wollen Inklusion fördern.
  • Wir fordern Bildung durch kulturelle Angebote.

Bildung beginnt in den Kitas

Kitas sind die erste Stufe im Bildungssystem. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes. Gute Bildung von Beginn an ist die Grundlage von Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Wir setzen uns ein, dass Kinder bestmöglich gefördert werden und eine eigenständige Persönlichkeit entwickeln können. Mit der frühen Bildung werden die Weichen für ein gelingendes Leben gestellt. Deshalb fordern wir, dass Bildung kostenfrei sein muss. Es darf nicht sein, dass das Einkommen der Eltern über die Zukunft der Kinder entscheidet. Gleichzeitig müssen Kindertagesstätten und Familienzentren in die Lage versetzt werden, eine qualitativ gute Betreuung von Kindern zu leisten. Deshalb fordern wir eine bessere Förderung von Kitas und Familienzentren.

Ein schulisches Angebot für jedes Grevener Kind

In Greven können wir im Augenblick nicht jedem Kind ein Schulangebot machen. Deshalb müssen ca. 80 Kinder täglich in die Nachbarstädte pendeln. Das halten wir für ein völlig falsches Signal. Jedes Kind hat ein Recht auf eine Schule, die seine Begabungen erkennt und fördert und auf einen Schulabschluss, der seinen Begabungen entspricht. Wir fordern, dass Greven allen Kindern eine schulische Heimat bietet. Ausgrenzung darf es nicht geben. Der momentan laufende Schulentwicklungsprozess mit Schulen, Experten, Politik und Verwaltung muss diese Ausgrenzung beenden und eine Lösung finden.

Eine eigenständige weiterführende Schule in Reckenfeld

Greven ist eine wachsende Stadt. In Zukunft wird es deshalb einen vermehrten Bedarf an Schulplätzen geben. Besonders der Ortsteil Reckenfeld wächst mit seinen Baugebieten. Wir fordern deshalb, eine weiterführende Schule in Reckenfeld. Diese Schule muss ein besonderes Profil haben und einen Schulabschluss auch für die jetzt in Nachbarstädte pendelnden Schüler anbieten. Die Benachteiligung dieser Schüler muss aufgehoben werden.

Ausbau von Ganztagsschulplätzen

Der Bedarf an Plätzen in den offenen Ganztagsschulen in Greven steigt seit Jahren kontinuierlich, nicht zuletzt wegen der Berufstätigkeit beider Elternteile oder Alleinerziehender. Für uns sind die Ganztagsschulen die richtige Antwort auf die Probleme berufstätiger Eltern. Gleichzeitig bieten sie aber auch Raum und Zeit für ein gemeinsames soziales Lernen. Sie sind der Ort, an dem Kinder und Jugendliche lernen, ein gutes soziales Miteinander einzuüben und an dem sie gemeinsam ihre Freizeit verbringen. Damit sind sie ein Gegenpol zu einer auseinanderdriftenden und wenig Orientierung bietenden Gesellschaft. Wir fordern den Ausbau von Ganztagsschulplätzen in Greven.

Kostenlose Tablets zum Lernen

Wir leben im digitalen Zeitalter. Die Corona Krise hat es sehr deutlich gezeigt: Nicht alle Familien/Eltern sind digital erreichbar, und nicht alle Kinder sind digital gut ausgestattet. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen der Schüler schaffen soziale Ungleichheiten und verstärken die Bestehenden. Wohnverhältnisse, digitale Möglichkeiten und zeitliche sowie persönliche Ressourcen der Eltern sind nicht immer ausreichend. Wir fordern die Chancengleichheit für alle Schüler durch digital gut ausgestattete Schulen, aber auch eine gute digitale Ausstattung für jeden Schüler. Wir wollen, dass jeder Schüler und jede Schülerin an einer Grevener Schule über ein funktionsfähiges Endgerät verfügt. Dies darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein.

Kooperation von Schulen und Betrieben stärken

Wir halten es für absolut notwendig, dass Schule und Betriebe stärker miteinander kooperieren. Es gibt Talente, die sich nicht im Zeugnis widerspiegeln. Gerade solche Talente brauchen Chancen. Durch die Kooperation von Schule und Betrieb können Interessen geweckt werden, die bisher unerkannt waren. Unternehmen brauchen Fachkräfte jetzt und in Zukunft. Die Kooperation ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Wir fordern, dass durch die Stadt Strukturen geschaffen werden, die eine bessere Kooperation gewährleisten. Das kann durch die städtische Wirtschaftsförderung geschehen.

Inklusion immer mitdenken

Inklusion ist für uns eine Formel für Akzeptanz und Wertschätzung von Unterschieden im Menschsein. Wir erleben Unterschiede als Bereicherung. Wir beschränken Inklusion damit nicht nur auf Bildung oder Menschen mit Handicap, sondern beziehen alle Menschen mit dem Ziel ein, Ausgrenzungen zu verhindern.

Für uns ist eine inklusive Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen selbstverständlich. Inklusion muss sich im gesamten Bildungsverlauf wiederfinden. Die Grundschulen sind auf einem guten Weg. Teilhabe von Menschen mit Handicap hört aber nicht in der Grundschule auf. Wir möchten dazu beitragen, dass auch weiterführende Schulen und Ausbildungsbetriebe inklusiv werden. Deshalb fordern wir eine Strategie zur Ansiedlung von inklusiven Betrieben und das die Stadt selbst zum inklusiven Betrieb wird.

Bildung durch kulturelle Angebote

Bildung ist mehr als Schule. Bildung findet auch außerhalb der Schule statt: In der Stadtbibliothek, der Musikschule, der Volkshochschule, auf der Freilichtbühne, in jedem Chor, in Tanzkursen, Malkursen und so fort. Kulturelle Angebote fördern Teilhabe und Kreativität. Hier stehen nicht in erster Linie Verwertungsinteressen für z. B. Arbeitsprozesse im Vordergrund, sondern ein zweckfreies und selbstbestimmtes Lernen. Bibliothek, VHS und Musikschule sind für uns unverzichtbare Bestandteile des kulturellen Lebens in Greven. Wir wollen, dass außerschulische Lernorte gefördert und gestärkt werden. Unser Ziel ist eine Verknüpfung mit dem schulischen Angebot in dieser Stadt. Wir fordern ein Kulturmanagement für die Stadt, das Rahmenbedingungen für Kultur schafft und eine Vernetzung der kulturellen Angebote in den Blick nimmt.

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