Gut altern in Greven – ein Thema für die Zukunft

Wer sich für die Menschen in unserer Stadt engagieren und gesellschaftliches Miteinander gestalten will muss genau wissen, welche Handlungsfelder wichtig, verbesserungswürdig oder neu zu erschließen sind. Dabei sind viele Themen Querschnittsaufgaben, die von Politik und Verwaltung ganzheitlich und allumfassend zu betrachten sind.
Mit dem Thema „Altern in Greven” beschäftigt sich die SPD-Fraktion sehr intensiv und macht dazu konkrete Vorschläge zum laufenden Prozess der Entwicklung eines Handlungskonzeptes.
Der SPD-Antrag zum Haushalt, prozessbegleitende externe wissenschaftliche Beratung zu beauftragen, wurde fraktionsübergreifend einstimmig unterstützt. Dafür stehen nun 5.000 Euro zur Verfügung.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Monika Erben begründet den dringenden Beratungsbedarf u.a. so:
„Ein gesellschaftliches Umfeld zu schaffen, in dem Menschen „gut“ altern können macht es erforderlich, sich mit der gegenwärtigen Kultur des Alterns, mit gesellschaftlichen Werten bezüglich Altern, mit Altersbildern auseinanderzusetzen ebenso wie mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich des Alterns.”
Um den Prozess auch auf Kreisebene im Blick zu behalten, stellte die SPD-Fraktion außerdem den Antrag, über die Fortschreibung des kommunalen Pflegeplanes des Kreises Steinfurt öffentlich zu informieren. In einer der nächsten Sitzungen wird durch den Kreis Steinfurt darüber berichtet.
Dieser wichtige Prozess ist - nicht zuletzt als kommunale Daseinsvorsorge - eine Zukunftsaufgabe und unerlässlich für die Gestaltung sozialer Lebensbedingungen für alle Senior:innen unserer Stadt. Damit dies fundiert und mit der notwendigen Sorgfalt vorangetrieben werden kann, hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Einrichtung einer Vollzeitstelle innerhalb der Verwaltung gestellt. Im Stellenplan der Stadt Greven wird daraus resultierend eine zusätzliche Stelle der Integrierten Sozialplanung aufgenommen.