Die Pläne der Verwaltung für den Umbau der Rathausstraße hat die Grevener Politik abgelehnt. Ad acta gelegt sieht die SPD das Vorhaben jedoch nicht. „Wir brauchen eine attraktive Verbindung beider Fußgängerzonen – und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. An diesem Ziel halten wir fest“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Christian Kriegeskotte.

 

Rathausstraße vom Hallenbadkreisel (links) bis zum Völkerballkreisel (rechts)

Bereits seit 2011 kämpfe die SPD für einen Ausbau der Rathausstraße, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Ziel sei es immer gewesen, auf Teilen der Rathausstraße eine Art Platzcharakter zu schaffen und damit die Marktstraße mit der Alten Münsterstraße zu verbinden. „Erste Ansätze sind mit zwei kleineren Plätzen erkennbar. Uns gehen diese Planungen allerdings nicht weit genug“, so Kriegeskotte. Der Verkehr der Zukunft konzentriere sich vor allem auf Fußgänger und Radfahrer, diesen müsse deutlich mehr Fläche eingeräumt werden. Statt einer teilweise dreireiigen Allee mit kleinen Straßenbäumen, schwebe uns eine zweireihige Bepflanzung mit großkronigen Bäumen und breiten Radfahr- und Fußgängerflächen vor. Eine umgebaute Rathausstraße müsse mindestens 30 Jahre halten und den zukünftigen Bedürfnissen gerecht werden.

Hierzu ist es notwendig den Autoverkehr auf der Rathausstraße zu reduzieren, so die SPD.