Dies erklärte Herbert Runde als Vorsitzender des Heimatvereins bei einem Besuch der SPD Fraktion in der alten Post. Am Rathaustisch aus dem alten Rathaus, zu dem Vereinsvorsitzender Herbert Runde einiges aus der Historie zu berichten wusste, beschrieb er das Aufgabenspektrum, aber auch die aktuellen Herausforderungen des Vereins.

Eine liegt in der Antwort auf die Frage, wer zukünftig den Heimatverein tragen wird. „Unser Altersdurchschnitt liegt bei 72 Jahren“, erklärt Herbert Runde. „Wir brauchen aber auch jüngere Grevener, die in den Arbeitskreisen des Heimatvereins mitarbeiten
und sie dann auch übernehmen können.“

Das Aufgaben- und Angebotsspektrum ist breit gefächert, und reicht von der Archäologie über Gäste- und Stadtführungen bis zur Familienforschung, die großes Interesse bei der Bevölkerung findet. Hier unterstützt, begleitet und berät der Heimatverein.

Die Vermittlung von Geschichte und Geschichten an Grundschüler ist ein zweites wichtiges Angebot, das sowohl in der alten Post als auch am Sachsenhof stattfindet.

Den Lernort Sachsenhof mit einem Multifunktionsgebäude zu ergänzen
sei das nächste Projekt des Heimatvereins, so Runde weiter. „Für die Finanzierung brauchen wir auch politische Unterstützung“, appelliert er an die anwesenden Kommunalpolitiker.
„Ihr Appell wird gehört“, nimmt Fraktionsvorsitzender Christian Kriegeskotte den Ball auf und bedankt sich. „Es ist beeindruckend, was hier an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird.“