Einstimmig hat der Rat der Stadt Greven zugestimmt eine Gesamtschule am Standort Marienschulezentrum zu errichten. Die SPD Fraktion freut sich über die schnelle Einigung, die ohne einen sogenannten Schulkrieg innerhalb eines Halbjahres vollzogen wurde.

Ratsherr Michael Zweihaus wies in seiner Stellungnahme für die SPD Fraktion darauf hin, dass es erst durch die neue Rot/Grüne Landesregierung möglich geworden ist, über eine Gesamtschule in Greven nachzudenken. Die ideologische Abrüstung der Landesregierung und der lange Selbstfindungsprozess der CDU Greven führte zu diesem schnellen Ergebnis.

Jetzt kommt es darauf an, dass Gesamtschule ein gutes pädagogischen Konzeptes bekomme, so dass Eltern und Schüler von der neuen Schule in Greven profitieren.

Letztlich zeigt dieser Prozess, dass man „von oben herab“ nichts verordnen kann. Die Eltern stimmen bei der Anmeldung zu einer Schulform ab, welche die beste Schule für die Entwicklung ihrer Kinder ist. Ob die einzig verbliebene Anne-Frank-Realschule sich im zukünftigen Angebot profilieren kann oder eine integrative Gemeinschaftsschule mehr Chancen bietet, wird sich zeigen. Die SPD Fraktion wird das kommende Pädagogische Konzept der Realschule prüfen.

Auch die Partei Reckenfeld direkt hat für Errichtung einer Gesamtschule in Greven gestimmt. Michael Zweihaus sagte dazu: „Es ist schön das auch Ernst Reiling den Schulkonsens zustimmen kann. Ob er selbst den Schulfrieden akzeptiert, traut er ihm noch nicht zu, da er sich hiermit gegen eine weiterführende Schule in Reckenfeld ausgesprochen hat“.

Ein Lob für die schnelle Umsetzung geht auch an die Verwaltung der Stadt Greven unter unseren Bürgermeister Peter Vennemeyer. Ein Blick in die Nachbargemeinde Emsdetten zeigt, dass es unter einen CDU dominierten Stadtrat und einem CDU Bürgermeister eine jahrelange Diskussion zum Thema Gesamtschule ohne ein konkretes Ergebnis geführt wird.

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