Zu Gast beim monatlichen Stammtisch des SPD Ortsvereins Greven waren diesmal die Vorsitzenden des Roten Keils. Der Rote Keil ist ein Netzwerk das sich im Kampf gegen Kinderprostitution engagiert. „Der Name“, so die Vorsitzende Ulla Freermann , „ ist Programm. Wir wollen einen Keil treiben zwischen Täter und Opfer.“ „Kinder werden zur Prostitution gezwungen“, erläutert Inge Pietig, vom Roten Keil. Bei Kinderprostitution denkt jeder an Asien und Osteuropa, aber nicht an das eigene Land. Das ist falsch. Wir unterstützen Projekte gegen sexuellen Mißbrauch von Kindern in Afrika, Asien, Osteuropa, aber auch ein Projekt in Berlin, das Jungen, die sich prostituieren Hilfe anbietet“.

Es sei absolut notwendig, die Öffentlichkeit für das Tabuthema Kinderprostitution zu sensibilisieren und vor Ort jede Möglichkeit dafür zu nutzen, erklärt Monika Erben als sozialpolitische Sprecherin der SPD Fraktion. „ Wir müssen hinschauen, nicht wegsehen“. Die Betroffenheit über die Kinderschicksale, die geschildert wurden, war jedem Zuhörer anzusehen. „Wir werden mit dem Roten Keil zusammen versuchen, im politischen Raum das Thema Kinderprostitution anzugehen“, versprach zum Abschluss OV Vorsitzender Ralf Brinkbäumer.





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